20 Jahre GPHF: Gesundheitsprojekte für Entwicklungsländer 1985-2005

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Als die Gesundheitshilfe Dritte Welt – German Pharma Health Fund e. V. im Dezember 1985 gegründet wurde, sind wohl nur die Optimisten davon ausgegangen, dass der Verein eines Tages auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Projektarbeit zurückblicken kann. Die Idee, dass sich Arzneimittelhersteller zusammenschließen, um Spenden zu sammeln und damit Projekte zur Verbesserung der Gesundheitssituation in den Entwicklungsländern durchzuführen, schien zu ungewöhnlich.
Lässt man die vom GPHF seit 1985 realisierten Projekte Revue passieren, so kann man eine eindeutig positive Bilanz ziehen. Dabei ist zunächst vorrangig die langjährige Projektpartnerschaft des Vereins mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu nennen. Zahlreiche Projekte haben WHO und GPHF gemeinsam durchgeführt. Vielfach konnten vorausgegangene Projekterfahrungen dabei unmittelbar in die Konzeption neuer Projekte einfließen und haben so zum nachhaltigen Erfolg dieser Zusammenarbeit beigetragen. Diese enge Kooperation fand nicht zuletzt auch ihren Ausdruck in dem Status „Official Relations“, der dem GPHF als einer von sehr wenigen Entwicklungshilfeorganisationen seitens der WHO zugesprochen wurde.
Wie kein zweites Projekt hat auch das GPHF-Minilab® zum internationalen Renommee des GPHF beigetragen. Dieses einzigartige Instrument zur Aufdeckung von Arzneimittelfälschungen wird mittlerweile in über 60 Ländern der Erde eingesetzt. Beispielhaft wurde im Rahmen dieses Projektes die Zielsetzung des GPHF verwirklicht, das spezifische Know-how seiner Mitglieder für die Lösung von Versorgungsproblemen in Entwicklungsländern nutzbar zu machen.
Dieser Grundsatz galt auch für die vom GPHF durchgeführten Seminare, für die vom GPHF ins Leben gerufene Arzneimittelnothilfe zur Koordination von Arzneimittelspenden oder für die mit nationalen und internationalen Partnern realisierten Länderprojekte.
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