Mauretanien - Integrierte Bekämpfung tropischer Krankheiten

In den Jahren 1997 und 1998 führte der GPHF in Mauretanien gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation, UNICEF, der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und den örtlichen Gesundheitsbehörden ein Modellprojekt zur integrierten Bekämpfung endemischer tropischer Krankheiten durch. Das Projekt zielte auf die Bekämpfung der Malaria, des Guinea-Wurms sowie der Schistosomiasis- und Darmparasiten. Das Projektgebiet lag im Süden Mauretaniens in den Provinzen Trarza und Brakna nördlich des Senegal.

Zielsetzungen des Projekts waren die Reduzierung der Morbidität und Mortalität bei Malaria um 50 Prozent, die vollständige Ausrottung des Guinea-Wurms und die dauerhafte Reduzierung von Schistosomiasis- und Darmparasiten-Infektionen. Durch die Unterstützung des GPHF wurden im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit u.a. folgende Maßnahmen ermöglicht: die Bereitstellung von Mikroskopen und Labormaterialien, die Schulung von Laboranten, die Einrichtung eines Dokumentationszentrums, die Durchführung epidemiologischer Studien sowie die Bereitstellung vom Medikamenten.