Myanmar: Projekt für SchulkinderAnknüpfend an die erfolgreichen Projekte des GPHF mit der Weltgesundheitsorganisation auf der tansanischen Insel Pemba, den Seychellen und in Laos führten beide Partner von 2001 bis 2003 ein Modellprojekt in Myanmar zur Therapie parasitärer Wurminfektionen (Ascaris lumbricoides) durch. Projektpartner vor Ort war das Gesundheitsministerium des südostasiatischen Landes. Zielgruppe waren 100.000 Kinder, die über 350 Schulen unmittelbar erreicht wurden. Neben der medikamentösen Behandlung der die inneren Organe massiv schädigenden und in Myanmar weit verbreiteten Infektionen standen das Training von Lehrern bzw. freiwilligen Helfern sowie die Gesundheitsaufklärung der Kinder im Mittelpunkt des Projektes. Zielsetzung der Projektpartner war die nachhaltige Reduktion der Infektionen, die damit einhergehende Verringerung der infektionsbedingten Fehlzeiten in der Schule sowie die Übertragung der im Rahmen des Projektes gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auf weitere Regionen des Landes. Trotz der internationalen Kritik an den fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen des Militärregimes, hatten sich GPHF und WHO zu einer Durchführung des Projektes entschlossen, da vor allem Kinder nicht zu Geiseln einer falschen Politik werden sollten. |




