Seychellen
– Diagnose und Therapie parasitärer Infektionen
Vornehmlich der Erfolg
der Bilharziose-Projektes auf Pemba (Tansania) war für die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) maßgebend, dem GPHF 1992 die Zusammenarbeit
bei einem vergleichbaren Projekt anzubieten: der Eindämmung schwerer
parasitärer Infektionen auf den Seychellen.
Auf
dem besonders als Touristenziel bekannten Archipel im Indischen Ozean litten
nach Feststellung der WHO bis zu 60 Prozent der rund 70.000 Einwohner an
Infektionskrankheiten parasitären Ursprungs: auch hier besonders Kinder.
Im Rahmen eines
dreijährigen Programms konnten eine Verbesserung der Diagnose- und
Behandlungsmöglichkeiten sowie ein entscheidender Rückgang der Infektionen
erreicht werden. Hauptzielgruppen waren Schul- und Kleinkinder sowie Schwangere.
Die WHO wies dem
Seychellen-Projekt des GPHF nach seinem Abschluss Modellcharakter für die
Anrainerstaaten des Indischen Ozeans zu.
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