GPHF NEWS I / 2002

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Mit Theater und Rap gegen ungewollte Schwangerschaften und AIDS
Projektkooperation mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung in Südafrika erfolgreich abgeschlossen

- GPHF-Mitgliederversammlung 2002
- Arzneimittel für Afghanistan
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GPHF-Minilab® deckt Pseudo-Resistenzen bei Malaria in Afrika auf
Erstmals Einsatz in einem Projekt der staatlichen deutschen Entwicklungshilfe / Trainingskurse in Indien / Testmethoden für zehn neue Arzneimittelwirkstoffe

- Dank an Spender
- Neues GPHF-Projekt: Positive Resonanz
- GPHF-Ausstellung
- Kurz berichtet

Mit Theater und Rap gegen ungewollte Schwangerschaften und AIDS

Projektkooperation mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung in Südafrika erfolgreich abgeschlossen

Neue Wege hat der GPHF gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) aus Hannover im vergangenen Jahr auf dem Gebiet der Gesundheitsaufklärung in der Republik Südafrika beschritten. Gemeinsam mit dem südafrikanischen Projektpartner, dem Talking Hands Educational Trust (THET), wurde in fünf ausgewählten Gemeinden des Albany-Districts in der Provinz Eastern Cape ein Aufklärungsprogramm für 11.000 Jugendliche im Alter von 10 bis 24 Jahren realisiert, in dessen Rahmen Jugendliche ihre Altersgenossen gezielt über Themen wie Verhütung, Familienplanung und HIV/AIDS informiert haben. Der jetzt vorliegende Abschlussbericht bescheinigt dem Projekt einen erfolgreichen Verlauf.

Die Republik Südafrika ist mit über 42 Millionen Einwohnern nicht nur eines der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas, sondern auch eines der Länder, das in besonderem Maße von HIV/AIDS heimgesucht wird. Fast jede/r fünfte Südafrikaner/in gilt bereits als infiziert. Jugendliche sind dabei in besonderem Maße betroffen, denn 60 Prozent aller Neuinfektionen ereignen sich im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Da Therapiemöglichkeiten in den seltensten Fällen zur Verfügung stehen und die Kenntnisse der Bevölkerung über Sexualität, Verhütung und sexuell übertragbare Erkrankungen gleichzeitig mehr als mangelhaft sind, kommt einer vorbeugenden Gesundheitsaufklärung entscheidende Bedeutung zu, um nicht die gesamten Entwicklungsanstrengungen der südafrikanischen Gesellschaft in Frage zu stellen.Vor diesem Hintergrund war es die Zielsetzung des Projektes, vor allem Jugendliche über die Bedeutung und die Aspekte reproduktiver Gesundheit zu informieren, damit sie sich zukünftig eigenverantwortlich vor ungewollten Schwangerschaften ebenso wie vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV/AIDS schützen können. Dabei kam den Jugendlichen selbst die größte Bedeutung zu, denn sie sollten als Jugendberater - als sogenannte Peer Educators - ihre Altersgenossen informieren und aufklären.


13 von 100: Die Peer Educators aus Eastern Cape.

Perspektivlosigkeit überwinden

Das Projektgebiet Eastern Cape ist die zweitgrößte, aber die auch zweitärmste Provinz Südafrikas. Eine katastrophale Infrastruktur, die kaum vorhandene Industrialisierung, das weitgehende Fehlen von Bildungs- und Sozialleistungsangeboten und eine Arbeitslosenquote von 45 Prozent kennzeichnen die Lebensumstände für nahezu sieben Millionen Menschen. In besonderem Maße leiden Kinder und Jugendlichen unter diesen Lebensumständen, die ihnen keinerlei Perspektive zu eröffnen scheinen.


Theater spielt eine wichtige Rolle bei der Aufklärung der Jugendlichen.

Während der Projektlaufzeit seit Dezember 2000 wurden insgesamt zehn Jugendgruppen aufgebaut und 100 Jugendliche zu Peer Educators ausgebildet. Sie informierten Tausende Gleichaltrige über Themen wie Verhütung, Familienplanung und HIV/AIDS. Die Aufklärungsarbeit fand sowohl in den Jugendgruppen, in Kombination mit einem Angebot an Freizeitaktivitäten als auch in Schulen statt. Gleichzeitig wurden mehrere Aufklärungskampagnen unter Nutzung unterschiedlicher Medien (Theateraufführungen, Poster, Postkarten etc.) und jugendrelevanter Kommunikationsformen (z.B. Rap) durchgeführt.

Der Aufbau eines gut funktionierenden Vertriebssystems für Kondome vervollständigte die Informations- und Aufklärungsarbeit. Kondome wurden von den Peer Educators auch in Jugendgruppen, an Schulen und bei diversen Freizeitveranstaltungen verteilt. Darüber hinaus wurden Kondomautomaten an strategisch wichtigen Orten, etwa in Bars, aufgestellt. Durch aufklärende Gespräche mit Vertretern von Kliniken und anderen Gesundheitsdiensten zur spezifischen Situation der Jugendlichen wurden zudem Strukturen für jugendfreundliche Gesundheitseinrichtungen geschaffen, an die Jugendliche von den Peer Educators weiter verwiesen werden können.


Auch durch Tanz wurde das Interesse der Jugendlichen geweckt.

Beispielhaftes Modell

Um auch das soziale Umfeld der Jugendlichen für ihre Belange zu sensibilisieren, wurden Gespräche mit Lehrern, Eltern und Stammesältesten geführt. Darüber hinaus hat THET ein Netzwerk aus lokalen Nichtregierungsorganisationen aufgebaut, die sich gegenseitig in ihrer Arbeit unterstützen. All dies war eingebettet in die regelmäßige Fortbildung der Projektmitarbeiter und das kontinuierliche Monitoring aller einzelnen Projekt-Komponenten. DSW und GPHF sind übereinstimmend der Auffassung, dass dank der hervorragenden Arbeit des Projektpartners THET in Eastern Cape innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit ein beispielgebendes Modell einer präventiven Gesundheitsaufklärung geschaffen wurde, dessen Nachhaltigkeit sichergestellt werden muss.


Ein Peer Educator bereitet sich vor.

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GPHF-Mitgliederversammlung 2002

Die Projektarbeit des GPHF ist auch in diesem Jahr auf die breite Zustimmung seiner Mitglieder gestoßen. Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 09. April im Hause Schering in Berlin stattfand, konnte die GPHF-Vorsitzende Dr. Gabriele Küsters eine positive Bilanz der Projektarbeit der vergangenen zwölf Monate ziehen. Alle Projekte haben sich planmäßig entwickelt und wertvolle Impulse für eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in den Projektgebieten gegeben. Folgerichtig wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Im Rahmen der Versammlung wurde Johannes Oenning (Wyeth Pharma) neu in den Vorstand des GPHF gewählt. Er folgt Dr. Werner Cermak (Janssen-Cilag), der dem Vorstand nicht mehr angehört. Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden die Vorsitzende Dr. Küsters (Aventis Pharma AG), Schatzmeister Bernd Maehliß (Schering AG) sowie Michael Raulf vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller. Dem Vorstand gehören ferner an: Dr. Carola Fink-Anthe (Boehringer Ingelheim GmbH), Michael Ostermann (Sanavita AG), Jörn-Peter Hinrichs (Bayer AG) und Volker Keidtel (Merck KGaA).

Als Gast konnte die Mitgliederversammlung Dr. Peter Schmitz vom Malteser Auslandsdienst aus Köln begrüßen. Er stellte dem GPHF die zahlreichen Gesundheitsprojekte seiner Organisation in Asien und Afrika vor, die bei den GPHF-Mitgliedern auf großes Interesse stießen.

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Arzneimittel für Afghanistan

"Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich für die erneute Bereitschaft bedanken, durch Arzneimittelspenden einen wichtigen Beitrag zu leisten, der notleidenden Zivilbevölkerung in Afghanistan zu helfen." Mit diesen Worten beginnt das Dankschreiben der Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, mit dem sie dem GPHF für die kurzfristige Vermittlung einer Arzneimittelspende eines seiner Mitglieder für die Zahnklinik in Kabul dankt. Durch der Spende von Analgetika und Antibiotika, die im Februar in Afghanistan eingetroffen ist und im Rahmen des GPHF-Projekts "Arzneimittelnothilfe" erfolgte, können 5.000 Patienten jetzt wieder zahnärztlich behandelt werden.


Dankte dem GPHF: Ulla Schmidt

Darüber hinaus koordiniert der GPHF gegenwärtig die Anfrage der Hilfsorganisation Hammer Forum e.V., die sich bereits seit Jahren um die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Afghanistan bemüht. Für die Grundversorgung einer unfallchirurgischen Kinderstation und dreier ländlicher Gesundheitszentren mit Arzneimitteln liegt eine umfangreiche Bedarfsliste vor.

Wie notwendig eine Unterstützung ist, zeigt die Tatsache, dass nach einem Bericht der Ärztlichen Praxis vom 09. April diesen Jahres von den zwölf Millionen Kindern unter 14 Jahren, die heute in Afghanistan leben, jedes fünfte Kind dringend einer ärztlichen Behandlung bedarf.

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GPHF-Minilab® deckt Pseudo-Resistenzen bei Malaria in Afrika auf

Erstmals Einsatz in einem Projekt der staatlichen deutschen Entwicklungshilfe / Trainingskurse in Indien / Testmethoden für zehn neue Arzneimittelwirkstoffe

Das vom GPHF entwickelte Minilabor zur Identifikation qualitativ minderwertiger oder gefälschter Arzneimittel wird immer wertvoller. Im Rahmen des Roll Back Malaria-Programms der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war es jetzt maßgeblich an einer Untersuchung zum Qualitätsstatus von Malariapräparaten südlich der Sahara beteiligt. Das erschreckende Ergebnis: 60 Prozent der untersuchten Arzneimittel wiesen schwere Qualitätsmängel im Hinblick auf den Wirkstoffgehalt und die Freisetzung des Wirkstoffs auf.


Das Minilab in Indien: mobil und an jedem Ort einsetzbar.

Das Untersuchungsergebnis hat wei-tereichende Bedeutung, denn es macht deutlich, dass die steigende Resistenzentwicklung des Malariaerregers eventuell auch auf die schlechte Arzneimittelqualität einzelner Präparate regionaler Herkunft zurückgeführt werden kann. Diese sogenannte Pseudo-Resistenz, die nicht mehr von einer tatsächlichen Wirkstoffresistenz unterschieden werden kann, könnte demnach entscheidenden Anteil an der Rückkehr der Malaria in viele Regionen haben. Die WHO zieht aus der Untersuchung die Konsequenz, im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen von Gesundheitsprojekten zukünftig noch größeres Gewicht auf den Einsatz qualitativ einwandfreier Arzneimittel zu legen.

Untersuchungen in Tansania

Schon seit längerem befinden sich auch mehrere Minilabs in Tansania im Einsatz. Von dort liegen dem GPHF jetzt Untersuchungsergebnisse vor, die die Nutzung der Testmethoden über einen längeren Zeiträume dokumentieren. Sie bescheinigen den Tests eine einfache und zuverlässige Handhabung sowie eine hohe Qualität. Dieser Befund deckt sich im übrigen auch mit den kontinuierlich vom GPHF durchgeführten Befragungen der Nutzer des Minilabs.

Einsatz auch in Indien

Erstmals werden jetzt zwei Minilabs im Rahmen eines Projektes der staatlichen deutschen Entwicklungshilfe eingesetzt. In einem von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und der EPOS Health Consultants GmbH in Indien betreuten Projekt werden sie zukünftig die Arzneimittelqualität untersuchen.

GPHF-Projektleiter Dr. Richard Jähnke hielt sich im April diesen Jahres zwei Wochen in Indien auf, um Ärzte, Apotheker und Labortechniker mit der Arbeitsweise des mobilen Kompaktlabors vertraut zu machen. In zwei mehrtägigen Trainingskursen wurden insgesamt 24 Personen geschult. Dr. Jähnke, der sich vom Engagement der Teilnehmer beeindruckt zeigte, ist zuversichtlich, dass alle Teilnehmer die einfachen Methoden jetzt ohne Probleme einsetzen können. Die beiden Minilabs werden im Rahmen des Basic Health Project Himachal Pradesh eingesetzt, das mit deutscher Unterstützung im Norden Indiens durchgeführt wird.

Neue Testmethoden

Zum GPHF-Minilab® ist ein neues Manual erschienen. Auf 50 Seiten beschreibt es Testmethoden für zehn weitere Arzneimittelwirkstoffe, die jetzt mit dem Minilab untersucht werden können:

• Artesunat
• Cefalexin
• Chinin
• Ciprofloxacin
• Ethambutol
• Glibenclamid
• Griseofilvin
• Mefloquin
• Pyrazinamid und
• Salbutamol.

Die Publikation ist über die GPHF-Geschäftsstelle zu beziehen. Insgesamt können mit dem mobilen und tropentauglichen Kompaktlabor des GPHF jetzt dreißig der weltweit am häufigsten eingesetzten Arzneimittelwirkstoffe untersucht werden.


Konzentriert erarbeiten zwei indische Apotheker ein Prüfprotokoll.

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Dank an Spender

Der GPHF dankt folgenden Spendern für die großzügige Unterstützung seiner Projektarbeit:

Aventis Behring GmbH
Aventis Pharma Deutschland GmbH
Bayer AG
Boehringer Ingelheim GmbH
Fatol Arzneimittel GmbH
Grünenthal GmbH
Hoffmann-La Roche AG
Input GmbH
Procter & Gamble Pharmaceuticals-Germany GmbH
Sanavita AG
Schering AG
Schwarz Pharma AG
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

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Neues GPHF-Projekt: Positive Resonanz

Wie bereits in der letzten Ausgabe der GPHF-News berichtet, bereitet der GPHF gegenwärtig ein neues Schwerpunktprojekt vor. Unter dem Titel "Praktische Pharmazie zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung in Entwicklungsländern" sollen zukünftig vor allem Pharmaziestudenten aus Entwicklungsländern, die in Deutschland studieren, im Rahmen von GPHF-Seminaren mit den besonderen Bedingungen der Arzneimittelversorgung in Entwicklungsländern vertraut gemacht werden. Zielsetzung der Seminare ist die Vermittlung praxisorientierten Wissens für eine Verbesserung der Prüfung, Lagerung und Verteilung von Arzneimitteln in den Heimatländern der Studenten. Damit soll ein Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur geleistet werden.

In ersten Gesprächen mit den Bundesministerien für Gesundheit, mit der pharmazeutischen Fakultät der Universität Mainz und mit dem Zentrallabor der Deutschen Apotheker (ZL) ist das Projekt bereits auf großes Interesse und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit gestoßen. Der GPHF hofft, noch im Herbst diesen Jahres ein erstes Pilotseminar durchführen zu können.

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GPHF-Ausstellung

Die neue GPHF-Ausstellung "Gesundheit schafft Entwicklung", die die Projekte des GPHF vorstellt, stößt auf großes Interesse. Sowohl die Mitarbeiter der Aventis Pharma AG in Frankfurt am Main als auch die Beschäftigten der Aventis Pharma Deutschland GmbH in Bad Soden hatten bereits die Gelegenheit, sich auf den zwölf Ausstellungstafeln detailliert über die Modellprojekte des GPHF zu informieren. Im April war die Ausstellung bei der Schering AG in Berlin zu sehen. In den nächsten Wochen wird sie bei der Sanavita AG in Werne gezeigt werden.

Im Internet unter dem Stichwort Publikationen ist die komplette Ausstellung zur Ansicht hinterlegt. Interessierte Mitglieder, die die Ausstellung ebenfalls zeigen wollen, wenden sich bitte direkt an die GPHF-Geschäftsstelle (Tel/Fax. 0 69 - 63 15 32 57).

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Kurz berichtet:

Kindersterblichkeit sinkt

Trotz steigender Weltbevölkerung ist die Kindersterblichkeit seit 1990 gesunken. Starben vor zwölf Jahren noch jährlich 14 Millionen Kinder unter fünf Jahren, so ist die Zahl heute auf ca. 11 Millionen gesunken. Nach Angaben von UNICEF sind für diesen Rückgang vor allem Impfkampagnen verantwortlich.

Arzneimittel spenden?

Unter dem Titel "Arzneimittel spenden?" hat die DIFÄM-Arzneimittelhilfe einen sehr nützlichen Ratgeber für Privathaushalte veröffentlicht. Ebenso anschaulich wie verständlich macht das Faltblatt klar, dass Arzneimittel aus deutschen Privathaushalten als Hilfslieferungen ungeeignet sind.

TB weiter auf dem Vormarsch

Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einem weiteren Anstieg der Tuberkulose in Asien. Nach einem kontinuierlichen Rückgang in den vergangenen Jahrzehnten ist nun wieder ein Anstieg zu verzeichnen.

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