GPHF NEWS II / 2003

- Kenia: Kibera Health Care-Projekt mit ersten Erfolgen
- Bundesgesundheitsministerin hat erneut die Schirmherrschaft für das GPHF-Seminar übernommen
- Nachfrage nach dem GPHF-Minilab® wächst weiter
- Arzneimittelfälschungen: Die Gefahr nimmt zu
- Dank an Spender
- Kurz berichtet
- GPHF-Pressegespräch in Berlin

 

GPHF-Länderprojekte:

Kenia: Kibera Health Care-Projekt mit ersten Erfolgen

Ermutigende Perspektiven auch für die GPHF-Projekte im Kosovo und in Russland

Gesundheitsprojekte vor Ort in Entwicklungsländern sind seit der Gründung des GPHF ein wesentlicher Teil seiner Arbeit. Modellhaft, regional begrenzt und als Hilfe zur Selbsthilfe sollen sie zur Lösung von Gesundheitsproblemen in Entwicklungsländern beitragen. Gegenwärtig führt der GPHF solche Projekte zum Beispiel in Bhutan und in Myanmar durch. Sie zielen auf die Diagnose, die Therapie und die nachhaltige Bekämpfung parasitärer Infektionen, die in beiden Ländern weit verbreitet sind. Weitere aktuelle Projekte sind in Russland, im Kosovo und in Kenia.

Das Projekt in Kenia ist in Kibera, eine der Armensiedlungen am Rande der Hauptstadt Nairobi, lokalisiert. Hier leben weit über 600.000 Menschen. Durchschnittlich nur 0,2 US$ stehen jedem Bewohner täglich zum Überleben zur Verfügung. Neben der Armut und den katastrophalen hygienischen Zuständen sind es jedoch vor allem die grassierenden TBC- und AIDS-Infektionen, die das Leben der Menschen gefährden. Allein die Rate der HIV-Infizierten wird in Kibera auf mittlerweile 60 Prozent geschätzt. Gemeinsam mit der African Medical and Research Foundation (AMREF), den Maltesern Deutschland und unter enger Einbeziehung lokaler Initiativen versucht der GPHF deshalb seit dem vergangenen Jahr in Kibera eine Infrastruktur zu etablieren, die die dort lebenden Menschen über die Gefahren von TBC und AIDS aufklärt, ihnen Wege der Prävention aufzeigt und die zumindest in Ansätzen eine medizinische Versorgung ermöglicht.

Kinder und Jugendliche im Fokus

Das "Kibera Community Based Health Care Project (KCBHC)", das vom GPHF finanziell unterstützt wird, zielt dabei vor allem auf Frauen im gebärfähigen Alter sowie auf heranwachsende Kinder und Jugendliche. Aufklärung und Prävention auf der einen, Diagnose und Therapie auf der anderen Seite, das sind die Ziele, die sich das KCBHC gesetzt hat. In einem ersten Projektbericht konnten die vor Ort verantwortlichen AMREF-Mitarbeiter jetzt eine ermutigende Zwischenbilanz der bisher geleisteten Arbeit ziehen.

Am Beginn des Projekts stand eine Aufklärungskampagne, in deren Rahmen zunächst grundsätzlich über die Gefahren der TBC- und AIDS-Infektionen informiert und Wege der Prävention aufgezeigt wurden. Es wurden spezielle Informations- und Aufklärungsmaterialien wie etwa Poster und Banner produziert und gut sichtbar an dem eigens eingerichteten Health Center in Kibera angebracht. Eine wichtige Rolle kommt auch dem Puppenspiel zu, das gezielt eingesetzt wird, um bei den Jugendlichen Aufmerksamkeit für die Kampagne zu schaffen. Bei den Aufführungen wird u.a. der Einsatz von Kondomen propagiert, die im Anschluss an die Besucher verteilt werden.

Kostenlose Medikamente

Neben der Aufklärung wurden aber auch bereits Tests zur Diagnose der TBC- und HIV-Infektionen angeboten sowie Beratungen für die unmittelbar von den Infektionen Betroffenen durchgeführt. Dabei kam es den Projektverantwortlichen besonders darauf an, Infizierte nicht aus ihrer Lebensgemeinschaft auszusondern, sondern ihnen etwa durch intensive Gespräche Perspektiven eines Weiterlebens in ihrem gewohnten Lebensumfeld zu eröffnen. Ergänzt wurde dieser Teil des Projektes durch den Start eines Arzneimittelprogramms, in dessen Rahmen kostenlos AIDS-Medikamente zur Verfügung gestellt wurden.


Auch in Kibera ist die Wasserversorgung
eines der zentralen Gesundheitsprobleme.

Gleichzeitig wurden in einem speziellen Trainingsprogramm lokale Community Health Workers ausgebildet, die jetzt zum Beispiel AIDS-Patienten aufklären, wie sie durch ihr Verhalten einer weiteren Verbreitung der Infektionen vorbeugen können. Auch wenn das KCBHC erst einigen Hundert Menschen in Kibera zugute kommen mag, der Zwischenbericht endet mit den ermutigenden Worten:

"The people of Kibera demonstrated what is possible when a community gets involved in finding solutions to the unique challenges facing them."

Teilerfolg in Russland

Einen ersten Teilerfolg konnten die Projektpartner Auswärtiges Amt, Bundesministerium für Gesundheit, Johanniter International und GPHF auch in der russischen Provinz Saratov erzielen. Nach Aussagen des Projektkoordinators wurde in den vergangenen zwei Jahren der Grundstein gelegt, Tuberkulose zukünftig auch in Russland gemäß der internationalen Standards der WHO zu bekämpfen. In Saratov hat der GPHF erstmals ein Gesundheitsprojekt auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion unterstützt.

Arzneimittelversorgung im Kosovo

Dass man auch mit geringen Mitteln mitunter große Wirkung erzielen kann, zeigt das Projekt, dass der GPHF noch bis Ende des Jahres in der Region um Prizzren im Kosovo unterstützt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen hatten dort u.a. auch die Arzneimittelversorgung nahezu vollständig zum Erliegen gebracht. Mit Unterstützung des GPHF hat die albanische Organisation Primedic in den vergangenen Monaten in der Ortschaft Recane eine provisorische Apotheke errichtet, in der die albanische Bevölkerung aus dem Umland gegen eine symbolische Gebühr jetzt wieder regelmäßig mit dringend benötigten Medikamenten versorgt wird.

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Bundesgesundheitsministerin hat erneut die Schirmherrschaft für das GPHF-Seminar übernommen

Seminar zum Management der Arzneimittelversorgung in Entwicklungsländern findet zum zweiten Mal statt

Das GPHF-Seminar "Management der Arzneimittelversorgung in Entwicklungsländern" hat erneut großes Interesse hervorgerufen.Weit über 70 Bewerbungen lagen dem GPHF für die Veranstaltung vor, die vom 21. bis zum 26. September in der Evangelischen Akademie Arnoldshain in Schmitten im Taunus stattfinden wird. 28 Interessenten aus elf Ländern wurde die Teilnahme schließlich bestätigt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat erneut die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen, die vom GPHF gemeinsam mit der Universität Mainz durchgeführt wird.


Wenig Vertrauensvoll: Arzneimittelverkauf
in einem Entwicklungsland.

Das Seminar richtet sich insbesondere an Pharmaziestudenten aus Entwicklungsländern, die in Deutschland studieren und beabsichtigen, nach ihrem Abschluss als Apotheker in ihren Heimatländern tätig zu werden. Referenten der sehr praxisorientierten Fortbildung sind u.a. Experten der Missionsärztlichen Klinik Würzburg, der Universität Mainz, des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker, der Apotheker ohne Grenzen, des Malteser Hilfsdienstes, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Schering AG, der Boehringer Ingelheim GmbH und der Aventis Pharma AG.

Teilnehmer aus elf Ländern

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der u.a. Studenten aus dem Kamerun, dem Sudan, aus Jordanien, aus Togo, aus Benin, aus Eritrea und aus dem Iran teilnehmen werden, steht das praxis- und lösungsorientierte Wissen um die besonderen Bedingungen und Anforderungen der Arzneimittelversorgung in Entwicklungsländern. Das Seminar gliedert sich in die Themenblöcke Arzneimittelqualität und -sicherheit, Beschaffung und Logistik sowie Betriebswirtschaft und Ökonomie. Ergänzt wird das einwöchige Programm um die Vorstellung verschiedener Erfahrungsberichte aus der Entwicklungshilfe und um Diskussionen über die Einsatzmöglichkeiten von Apothekern in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Das Fortbildungsseminar endet mit einer Abschlussprüfung, die vom Zentrallaboratorium der Deutschen Apotheker abgenommen und bescheinigt wird.

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Nachfrage nach dem GPHF-Minilab® wächst weiter

Mobiles Kompaktlabor jetzt bereits in 35 Ländern im Einsatz / Schulungen in Indien und Thailand durchgeführt / Noch in diesem Jahr Tests für AIDS-Medikamente

Die weltweite Nachfrage nach dem GPHF-Minilab® ist ungebrochen. In den letzten drei Monaten wurden über 20 weitere Minilabs nach Asien und Afrika ausgeliefert. Mittlerweile ist das mobile Kompaktlabor zur Aufdeckung gefälschter Arzneimittel bereits in 35 Ländern im Einsatz. Spitzenreiter im Einsatz des Minilabs ist Tansania. In dem ostafrikanischen Staat sind mittlerweile 20 Minilabs in der Arzneimittelkontrolle tätig.

Ab Herbst werden erstmals auch sechs antiretrovirale Wirkstoffe (Didanosin, Indinavir, Lamivudin, Nevirapin, Stavudin und Zidovudin) einschließlich ihrer Kombinationen mit den Testmethoden des Minilabs zu untersuchen sein. Insgesamt können dann bereits 36 Arzneimittelwirkstoffe getestet werden. Der GPHF ist zuversichtlich, dass dieser Ausbau die Nachfrage nach dem Minilab zukünftig noch weiter steigern wird.


Dr. Jähnke präsentiert dem
Kamerateam von n-tv das Minilab.

Trainings in Asien

GPHF-Projektleiter Dr. Richard Jähnke hat in den vergangenen Monaten zwei weitere Trainingskurse für den Einsatz des Minilabs in Indien und Thailand durchgeführt. In der Provinz Himachal Pradesh im Norden Indiens trainierte Dr. Jähnke 15 Ärzte und Apotheker im Umgang mit den Testmethoden des Kompaktlabors. Dort, im Grenzgebiet zu China, überwachen jetzt vier Minilabs die Qualität der angebotenen Arzneimittel. Indische Experten gehen davon aus, dass der Anteil der Fälschungen im indischen Arzneimittelmarkt auf bis zu 25 Prozent zu taxieren ist.

Der Minilab-Trainingskurs in Thailand, der von 18 Regierungsapothekern aus China, Vietnam und Thailand besucht wurde, fand in Rahmen des Drug Quality and Information Program der United States Pharmacopeia (USP) statt. In einem internationalen USP-Projekt zur Malaria-Bekämpfung in den Anrainerstaaten des Mekong sind bereits 22 Minilabs im Einsatz. Auch hier haben Untersuchungen ergeben, dass große Teile der lokal angebotenen Medikamente gefälscht bzw. qualitativ minderwertig sind.

Im Rahmen seiner Aufenthalte in Indien und Thailand erhielt Dr. Jähnke ferner die Gelegenheit, das Minilab und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auch Vertretern der nationalen Gesundheitsbehörden vorzustellen.

Expertentagung in London

"Combating Pharmaceutical Fraud & Counterfeiting" lautet der Titel einer internationalen Expertentagung am 6. und 7. Oktober 2003 in London, in deren Rahmen die GPHF-Vorsitzende Dr. Gabriele Küsters das Minilab-Projekt als ein praktisches Beispiel vorstellen wird, Menschen in den Entwicklungsländern vor den tödlichen Gefahren gefälschter Arzneimittel zu schützen. Das Programm sowie nähere Informationen zu der Veranstaltung, an der u.a. auch Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO und der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA teilnehmen werden, sind dem Internet unter www.smi-online.co.uk/fraud.asp zu entnehmen.

Weitere Publizität hat das GPHF-Minilab® zwischenzeitlich im übrigen auch in Deutschland erfahren. So berichtete etwa der Nachrichtensender n-tv im Juli in einem längeren Beitrag über die Minilab-Testmethoden und ihre Einsatzmöglichkeiten.


Minilab-Training in Indien: Eine
Arzneimittelprobe wird untersucht.

Neue Manuals online

Im Internet www.gphf.org finden sich jetzt unter dem Stichwort Publikationen Abstracts der neusten Minilab-Manuals, die in Englisch, Französisch und Spanisch über die Geschäftsstelle des GPHF bezogen werden können. Neu auf der Internetseite ist auch eine Karte, die die weltweiten Einsatzgebiete des Minilabs zeigt.

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Arzneimittelfälschungen: Die Gefahr nimmt zu

Wenn die Anzahl öffentlicher Stellungnahmen und der Umfang der Berichterstattung in den Medien ein Indikator für die Bedeutung eines Themas ist, dann hat das Thema Arzneimittelfälschungen gegenwärtig unzweifelhaft Konjunktur. Auch wenn man sich in vielen Fällen mit Schätzungen über das tatsächliche Ausmaß des Phänomens und die Folgen für die Betroffenen behelfen muss, ein Eindruck bleibt: Die Gefahr wächst.

So meldete zum Beispiel die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im März, dass in den Entwicklungsländern durchschnittlich 10 bis 20 Prozent aller vertriebenen Arzneimittel qualitativ minderwertig oder gefälscht sind. Weltweit geht die WHO heute davon aus, dass wohl bis zu 7 Prozent aller Arzneimittel so zu klassifizieren sind.

Bereits im Februar hatte die Nachrichtenagentur Associated Press aus Nigeria berichtet, dass die Arzneimitteleinnahme in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas nur noch mit Russischem Roulette vergleichbar sei, denn 60 Prozent aller in Nigeria vertriebenen Medikamente seien entweder gefälscht oder qualitativ minderwertig. Nicht anders ist offensichtlich die Situation in weiten Teilen Indiens, wo nach Angaben des Branchendienstes Pharmabiz vom 20. August an einzelnen Distriktgerichten bis zu 1.000 Ermittlungsverfahren in Sachen Arzneimittelfälschungen anhängig sind. Und auch Ländergrenzen scheinen längst keinen Schutz vor Fälschungen mehr zu bieten. Aus dem Nachbarstaat Bangladesh berichtet die Tageszeitung "The Daily Star" am 25. Juni 2003, dass unlängst 44 vorwiegend kleinen Unternehmen die Lizenz zur Arzneimittelproduktion entzogen wurde. Ihre Pillen und Tabletten waren gefälscht.

Initiative der FDA

Dass Arzneimittelfälschungen aber nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer ist, machte die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA erst vor wenigen Wochen deutlich. Auf ihrer Internetseite (www.fda.gov) stellte sie die "Initiative to Combat Counterfeit Drugs" vor. Nach Angaben der FDA hat die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von Arzneimittelfälschungen in den Vereinigten Staaten von 6 im Jahre 2000 auf bereits 22 im Jahre 2002 zugenommen.

Entsprechend sah sich auch die Europäische Union im Juli diesen Jahres veranlasst, in einem speziellen Bulletin auf die Zunahme von Arzneimittelfälschungen hinzuweisen. Angeblich habe sich das Volumen entsprechender Fälle in den Jahren 1998 bis 2001 in Europa sogar verzehnfacht. Erschreckend sind auch die Zahlen, die die EU aus China vermeldet. Nahezu 200.000 Menschen sollen dort allein im Jahr 2001 an den Folgen der Einnahme gefälschter Medikamente gestorben sein.

Glaubt man dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel (Ausgabe 30/2003) oder der Deutschen Apotheker Zeitung (13/2003), dann ist auch Deutschland längst keine Insel der Glückseeligen mehr. Skrupellosen Händlern ist es angeblich gelungen, manipulierte Medikamente auch in deutschen Apotheken abzusetzen. Bisher glücklicherweise ohne gesundheitliche Folgen für die Patienten.

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Dank an Spender

Der GPHF dankt folgenden Spendern für die großzügige Unterstützung seiner Projektarbeit:

  • Merck KGaA
  • Fatol Arzneimittel GmbH
  • Janssen-Cilag GmbH
  • Grünenthal GmbH
  • Sanavita AG & Co.

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Kurz berichtet:

Neue VFA-Broschüre

"Gemeinsam für Gesundheit und Entwicklung", unter diesem Titel hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) eine Broschüre veröffentlicht, die die vielfältigen Projekte seiner Mitgliedsunternehmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern vorstellt. Erschienen als Bd. 9 der Reihe "Zur Sache" kann die Broschüre kostenlos beim VFA, Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin, bestellt bzw. direkt von der Internetseite www.vfa.de heruntergeladen werden.

40 Jahre AMREF

AMREF Deutschland feiert in diesem Jahr ihr 40-jährges Jubiläum. Seit 1963 hat AMREF in Deutschland nahezu 30 Millionen € Spendengelder zur Unterstützung von Gesundheitsprojekten in Afrika gesammelt. AMREF ist heute die größte Gesundheitsorganisation in Afrika südlich des Äquators und führt gegenwärtig weit über 100 Projekte durch. Auch der GPHF hat in der Vergangenheit bereits verschiedene AMREF-Projekte unterstützt. Gegenwärtig arbeiten beide Organisationen im Rahmen eines Projektes in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zusammen (siehe auch Artikel 1).

DSW-Datenreport 2003

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat den Datenreport 2003 veröffentlicht. Er enthält alle wichtigen sozialen und demographischen Daten zur aktuellen Lage der Weltbevölkerung. Die Broschüre ist über www.weltbevoelkerung.de zu beziehen.

Erfolgsgeschichte TTM

Der Verein Technologie Transfer Marburg (TTM) kann 2003 auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Entstanden aus einer lokalen Initiative, um arbeitlosen Menschen durch das Recyceln gebrauchter Medizintechnik für Entwicklungsländer wieder eine Beschäftigung zu geben, hat sich TTM seitdem zu einem weltweit tätigen Dienstleistungsunternehmen entwickelt, das Medizintechnik und Verbrauchsmaterialien für internationale Hilfsorganisationen zur Verfügung stellt sowie als deren Logistikpartner fungiert. Seit 1998 konfektioniert TTM auch das GPHF-Minilab® und versendet es in alle Welt.

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GPHF-Pressegespräch in Berlin

Voraussichtlich am Mittwoch, den 12. November 2003, wird der GPHF in Berlin ein Pressegespräch durchführen, in dessen Rahmen er die neuen Tests des GPHF-Minilabs für antiretrovirale Wirkstoffe vorstellen wird. Einzelheiten sind über die Geschäftsstelle des GPHF zu erfragen.

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