GPHF NEWS IV/97

 

 

GPHF-Projekt in Laos mit vielversprechenden Perspektiven
Vertreter des laotischen Gesundheitsministeriums zu Gast in Deutschland

Seit 1995 fördert der GPHF in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation und den Gesundheitsbehörden vor Ort ein Modellprojekt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Demokratischen Volksrepublik Laos. Ziel des Projektes, das in der laotischen Provinz Champassak durchgeführt wird, ist die Diagnose und nachhaltige Therapie der in der Provinz weit verbreiteten parasitären Erkrankungen (u.a. Schistosomiasis, Opisthorchiasis). Gemeinsam mit Vertretern der Weltgesundheitsorganisation besuchten jetzt Dr. Pholsena und Dr. Vilay (Department of Hygiene and Prevention, Ministry of Health Laos) Deutschland und berichteten dem GPHF-Vorstand über den Stand und die Perspektiven des Projekts.

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Lebensader Mekong:
Frischer Fisch wird direkt am Ufer verkauft

Die Provinz Champassak liegt im äußersten Südwesten von Laos. Im Westen grenzt sie an Thailand, im Süden an Kambodscha. Champassak gliedert sich in zehn Distrikte, in denen ca. 500.000 Menschen leben (= 33 pro km2). Wie eine natürliche Trennlinie durchschneidet der Mekong Champassak von Nord nach Süd. Als Lebensader sorgt der Mekong für ein bescheidenes Auskommen seiner Anrainer. Leider trägt mittelbar aber auch zur Verbreitung der Erreger parasitärer Infektionen bei. So leiden die Menschen auf der im Khong-District gelegenen Mekong-Insel Khong-Island beispielsweise an Schsistosomiasis, während die Bewohner des gegenüberliegenden Westufers vor allem von der Opisthorchiasis betroffen sind - einem Befall der Gallengänge mit Leberegeln, der durch den Genuß roher Süßwasserfische verursacht wird.

Bereits zu Beginn des Jahres konnte sich ein Vertreter des GPHF im Rahmen eines Besuches in Laos davon überzeugen, daß das Projekt hervorragend geplant und unter schwierigsten infrastrukturellen Voraussetzungen erfolgreich implementiert wurde. Im Mittelpunkt dieser ersten Projektphase standen neben der Durchführung grundlegender epidemiologischer Untersuchungen, dem Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur (u.a. Transportmittel, Laborausrüstung und Computer), der Schulung laotischer Kräfte im Gesundheitswesen und der Erstellung von Informationsmaterialien auch erste medikamentöse Massenbehandlungen.

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Als Vertreter des laotischen Gesundheitsministeriums präsentierten
Dr. Pholsena und Dr. Vilay (vorne in der Bildmitte) Repräsentanten
der WHO und Mitgliedern des GPHF-Vorstands den Plan of Action 1998/99
für das GPHF-Projekt in Laos.

Der von Dr. Pholsena jetzt vorgestellte "Plan of Action 1998/99" zielt auf die Sicherung und den Ausbau der bisher im Rahmen des Projekts bereits erzielten Erfolge. Zu diesem Zweck sollen neben der Durchführung zwei weiterer Massenbehandlungen 1998 und 1999, der Fortsetzung der intensiven Aufklärung der Bevölkerung und dem Ausbau sanitärer Einrichtungen auch zusätzliche Distrikte der Provinz Champassak wie der Khong-District in das Projekt einbezogen werden. Die Gesamtkosten für das Projekt werden sich in den kommenden zwei Jahren auf ca. 200.000 US$ belaufen.

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Ein erfolgreiches Jahr

Der GPHF blickt auf ein erfolgreiches Jahr 1997 zurück. Dies gilt vor allem für unsere Projektarbeit. Beispielsweise haben wir im Rahmen des Projekts Arzneimittelfälschungen in den vergangenen Monaten große Fortschritte erzielt. In diesen Wochen läuft bereits der zweite Praxistest des sogenannten GPHF-Minilabs in Kenia, und wir sind zuversichtlich, 1998 allen Interessierten eine wirksame Handhabe gegen dieses mittlerweile ernste Problem der Weltgesundheit anbieten zu können.

Aber auch unsere in diesem Jahr neu begonnenen Projekte in Mauretanien und in Indonesien bieten berechtigten Anlaß zu der Hoffnung, daß sich die eingesetzten Mittel schnell und vor allem nachhaltig auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der dort lebenden Menschen auswirken werden. Diese Hoffnung verbindet sich im übrigen auch mit einer eventuellen Fortsetzung unseres Projektes in Laos. Die bisher erzielten Erfolge sollten uns in jedem Fall ermutigen, unser Engagement in Südostasien fortzusetzen.

Ermöglicht haben diese erfreuliche Bilanz in erster Linie unsere Mitglieder. Ihre Spenden versetzen uns überhaupt erst in die Lage, unsere Projekte gemeinsam mit unseren Partnern durchzuführen. Allen Spendern sei an dieser Stelle nochmals herzlich für ihre Unterstützung gedankt. Mit diesem Dank verbindet sich der Wunsch, den GPHF und seine Projekte auch in Zukunft zu unterstützen.

Wie wichtig diese Unterstützung auch weiterhin sein wird, zeigen die zahlreichen Projektanfragen nationaler wie internationaler Hilfsorganisationen, die den GPHF erreichen. Viele dieser Projektvorschläge müssen wir ablehnen, da die uns zur Verfügung stehenden Mittel leider begrenzt sind. Um so wichtiger ist es, daß wir auch 1997 wieder neue pharmazeutische Unternehmen als fördernde Mitglieder für den GPHF gewinnen konnten. Gerade diese erfreuliche Entwicklung bestärkt uns, auch im kommenden Jahr nicht in unserem Engagement für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung in den Entwicklungsländern nachzulassen.

Allen Freunden und Förderern des GPHF wünsche ich in diesem Sinne eine friedliche Weihnachtszeit und ein gesundes und glückliches 1998.

Dr. Reiner Welters
Vorsitzender der GPHF

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GPHF-Minilab hat Praxistest bestanden
Projektleiter Dr. Jähnke zieht positive Bilanz der Erprobung auf den Philippinen

Das vom GPHF gemeinsam mit der Missionsärztlichen Klinik Würzburg und dem Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn entwickelte Minilabor zur Aufdeckung qualitativ minderwertiger oder gefälschter Arzneimittel wurde im Oktober unter den Bedingungen eines Entwicklungslandes getestet. Drei Wochen war GPHF-Projektleiter Dr. Richard Jähnke Gast der Ärzte für die Dritte Welt auf den Philippinen. Im Rahmen seines Aufenthalts analysierte Dr. Jähnke zahlreiche Arzneimittelproben und schulte einheimische Kräfte im Umgang mit dem Minilab. Vor dem zweiten Praxistest im Dezember in Kenia konnten die GPHF News mit Dr. Jähnke über die Ergebnisse des ersten Testlaufs des Minilabs auf den Philippinen sprechen.

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In den Manuals des GPHF-Minilab sind alle
Arbeitsschritte detailliert beschrieben.

GPHF News: Herr Dr. Jähnke, welche Erfahrungen konnten Sie im Rahmen der Erprobung des GPHF-Minilabs auf den Philippinen sammeln?

Dr. Jähnke: Die Methode hat sich in all ihren Komponenten bewährt, wobei ich aber unterstreichen möchte, daß die Philippinen nur die erste Station unserer Testreihe waren. Trotzdem kann man zunächst ein eindeutig positives Fazit ziehen. Unsere Methode ist in der Lage, schnell, eindeutig und mit einfachen Mitteln die Qualität eines Arzneimittels zu bestimmen.

GPHF News: Aber es hat doch sicher auch Probleme gegeben?

Dr. Jähnke: Probleme würde ich es eigentlich nicht nennen, sondern eher eine notwendige Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort. Dies bedeutet zum Beispiel, daß die Farbreaktionen der untersuchten Substanzen unter dem Einfluß der hohen Temperaturen wesentlich schneller und intensiver ablaufen als in unseren europäischen Breitengraden.

GPHF News: Auf den Philippinen stand nicht nur die Methodik des Minilabs auf dem Prüfstand, sondern auch die beiden Handbücher mußten sich in der Praxis bewähren. Haben sie diesen Test bestanden?

Dr. Jähnke: Auch hier sind wir eindeutig auf dem richtigen Weg. Bereits nach wenigen Tagen konnten die Laborkräfte auf Basis der Handbücher selbständig mit dem Minilab arbeiten. Vor allem die vielen Fotos, die alle Einzelschritte der Tests visualisieren, haben es den Laborkräften sicher leicht gemacht, sich in die Arbeitsweise einzufinden.

GPHF News: Welche Erkenntnisse erwarten Sie von den weiteren Testläufen des Minilabs in den nächsten Monaten in Kenia, Ghana und Tansania?

Dr. Jähnke: Ich hoffe natürlich, daß sich die Ergebnisse der Philippinen grundsätzlich bestätigen. Es gilt aber auch, die Zeit zu nutzen, um vor Ort noch die eine oder andere Verbesserung in der praktischen Arbeit mit der Methodik zu testen. So ist die Anleitung zur Dosierung der Prüflösung sicher noch nicht optimal.

GPHF News: Wann rechnen Sie damit, daß das GPHF-Minilab auch für Dritte zur Verfügung stehen wird?

Dr. Jähnke: Unsere Planung geht dahin, daß wir im Sommer 1998 ein erfolgreich getestetes GPHF-Minilab anbieten können.

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Was macht eigentlich ... das Missionsärztliche Institut Würzburg ?

Wie bereits mehrfach in den GPHF News berichtet, arbeitet der GPHF im Rahmen des Projektes zur Entwicklung und Erprobung des GPHF Minilabs eng mit der Missionsärztlichen Klinik Würzburg zusammen. Die Missionsärztliche Klinik ist - obwohl seit 1994 als gemeinnützige GmbH rechtlich unabhängig - Teil des Missionsärztlichen Instituts Würzburg, das 1997 sein 75-jähriges Jubiläum feiern konnte. Grund genug für die GPHF News, das Missionsärztliche Institut Würzburg einmal etwas näher vorzustellen.

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Das Missionsärztliche Institut in Würzburg

Das Missionsärztliche Institut Würzburg e.V. ist eine 1922 von katholischen missionierenden Ordensgemeinschaften gegründete Initiative christlicher Laien für eine umfassende und auf Dauer angelegte Gesundheitsarbeit in der "Einen Welt". Als Personalinstitut entsendet es in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) medizinische Fachkräfte in kirchliche Hospitäler in Afrika und Asien.

Als Fachstelle für den kirchlichen Gesundheitsdienst in den Ländern des Südens ist es heute vor allem aber ein Ausbildungs- und Beratungszentrum mit den Schwerpunkten Tropenmedizin, angepaßte Technologien im Gesundheitsdienst und dezentrale Infusions- und Pharmaherstellung sowie der Arbeitsgruppe "AIDS und internationale Gesundheit".

Die tropenmedizinische Abteilung der Missionsärztlichen Klinik, die unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Fleischer steht, bietet eine umfassende tropenmedizinische Beratung, Untersuchung und Behandlung für alle Tropenreisende. Zu diesem Zweck steht u.a. ein eigenes parasitologisches Labor zur Verfügung. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg führt die Klinik darüber hinaus tropenmedizinische Lehrveranstaltungen durch und pflegt eine enge fachliche Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen in Übersee sowie mit Organisationen medizinischer Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland.

Wichtige Kooperationspartner des Missionsärztlichen Instituts sind u.a. Caritas International, das Hilfswerk Misereor sowie das ebenfalls in Würzburg ansässige Deutsche Aussätzigen Hilfswerk (DAHW). Nähere Informationen erhalten Sie direkt vom Missionsärztlichen Institut Würzburg, Salvatorstraße 7, 97074 Würzburg, Tel: 0931 / 791-2900, Fax: -2801.

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Centeon neues GPHF-Mitglied

Verbunden mit einer großzügigen Spendenzusage ist die Centeon Pharma GmbH (Marburg) jetzt neues Mitglied im GPHF geworden. Neben dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller gehören dem GPHF damit bereits 22 pharmazeutische Unternehmen als fördernde Mitglieder an.

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Minilab stößt auf großes Interesse

Bereits jetzt stößt das GPHF-Minilab in der Öffentlichkeit auf nachhaltiges Interesse. Dies war auch das Ergebnis einer Präsentation des GPHF-Projekts im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft im September in Heidelberg. Gemeinsam mit Prof. Fleischer (Missionsärztliche Klinik Würzburg) stellte die GPHF-Geschäftsführerin Dr. Gabriele Küsters die einzelnen Komponenten des Minilabs vor und erläuterte die Zielsetzung des Projekts. In der anschließenden Diskussion stand dann nur noch eine Frage im Mittelpunkt: Wann ist das Minilab verfügbar?

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GPHF fördert Workshop der WHO

Mit einer namhaften Spende unterstützt der GPHF die Durchführung eines Workshops der Weltgesundheitsorganisation zum Thema Arzneimittelfälschungen. Im Rahmen des Workshops, der in Kooperation mit der International Federation of Pharmaceutical Manufacturers Associations (IFPMA) durchgeführt wird, werden internationale Experten Initiativen gegen die zunehmende Zahl der Arzneimittelfälschungen diskutieren.

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Faltblatt Arzneimittelfälschungen übersetzt

Das vom GPHF herausgegebene Faltblatt "Arzneimittelfälschungen - Ein skrupelloses Geschäft" liegt jetzt auch in englischer Übersetzung vor. Auf acht Seiten erläutert es das Phänomen Arzneimittelfälschungen, beschreibt unterschiedliche Typen von Fälschungen und gibt Tips, wie man sich vor gefälschten Medikamenten schützen kann. Das Faltblatt kann kostenlos über die GPHF-Geschäftsstelle bezogen werden.

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Kurz berichtet

Humanitäre Hilfe als Studiengang

Die Zahl der humanitären Krisen hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Die Konflikte in Ex-Jugoslawien, Ruanda, Somalia oder der früheren UdSSR haben der internationalen Öffentlichkeit die Bedeutung wirksamer humanitärer Hilfe drastisch vor Augen geführt. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Union ein Studienprogramm ins Leben gerufen, in dessen Rahmen Fachkräfte für den Einsatz in humanitären Hilfsaktionen ausgebildet werden. Das Programm, in das Universitäten aus sieben europäischen Ländern integriert sind, richtet sich an Personen, die bereits ein Studium abgeschlossen haben. Neben einer theoretischen Ausbildung umfaßt es Praktika bei anerkannten internationalen Hilfsorganisationen. Nähere Informationen sind über das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 44780 Bochum, zu beziehen.

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Armut in den Städten
Die Welternährungsorganisation FAO warnt vor den Folgen der Landflucht in den Entwicklungsländern. Nach ihren Berechnungen werden im Jahre 2025 bereits ca. 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten wohnen. Gleichzeitig werde die Verteilung von Nahrung in den Städten immer schwieriger, so daß die Zahl der Hungernden und Notleidenden weiter ansteigen wird.

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TBC auf dem Vormarsch
Die Weltgesundheitsorganisation hat auf das Vordringen resistenter TBC-Stämme hingewiesen. Indien, Rußland, Lettland, Estland, die Dominikanische Republik, Argentinien und die Elfenbeinküste gelten bereits als Regionen, in denen die Bevölkerung den resistenten TBC-Stämmen nahezu schutzlos ausgeliefert ist. Ursache der Resistenz sind nach Angaben der WHO unzureichende oder zu kurze medikamentöse Behandlungen.

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Vor 20 Jahren letzter Pockenfall
Am 26. Oktober jährte sich bereits zum zwanzigsten mal der Tag, an dem der weltweit letzte Fall einer Pockenerkrankung bekannt geworden war. Zwei Jahre nach dem Auftauchen der Pocken 1977 in Somalia erklärte die WHO die Pocken für ausgerottet. Im Laufe der Geschichte sind Millionen Menschen an der Infektionskrankheit gestorben.

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Süßwasser wird knapp
Weltweit wird Süßwasser immer knapper. Nach Angaben der Vereinten Nationen litten 1995 bereits 20 Prozent der Weltbevölkerung unter Wassermangel. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, daß im Jahre 2025 bereits zwei Drittel der Menschheit unter akutem Mangel an qualitativ gutem Wasser leiden werden.

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Pressespiegel wird eingestellt
Der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung monatlich herausgegebene Pressespiegel Entwicklungspolitik wird aus Kostengründen zum 31. 12. 1997 eingestellt.

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